World of Warcraft: ForeverPodcast · Folge 5 · Beta-AbschlussNeue Raids. Vertraute Gesichter. Verborgene Abenteuer.

Blizzard blickt auf die Beta zurück – und auf das, was euch danach erwartet.

Die Beta geht zu Ende, doch viele Geheimnisse von World of Warcraft: Forever bleiben noch verborgen. In der fünften Podcast-Folge spricht Blizzard über die Vorbereitung auf den Release am 4. November, neue Schlachtzüge und die Technik hinter einer Welt ohne klassische Realmwahl.

Besonders spannend: Blizzard möchte 10er- und 20er-Raidgruppen dauerhaft neue Inhalte bieten. Außerdem erklärt das Team, wie ihr eure bevorzugte Sprache festlegt, warum nicht alle Inhalte in der Beta spielbar waren und weshalb ihr Azeroth auch als Classic-Veteranen neu entdecken sollt.

Planung für eure Raidgruppe

Neue Inhalte für 10 und 20 Spieler sollen regelmäßig folgen. Die Gruppengrößen sollen für eure Gildenplanung verlässlich bleiben.

Sprache selbst auswählen

Eure bevorzugte Sprache lässt sich in den Einstellungen festlegen. Das System soll euch möglichst mit Spielern derselben Sprache zusammenbringen.

Geheimnisse bleiben verborgen

Auch im Bereich bis Stufe 30 waren Inhalte bewusst abgeschaltet. Die Beta zeigte also selbst dort noch nicht alles.

Mehr Abenteuer bis Stufe 60

Neue Quests und Dungeons sollen gerade in höheren Stufenbereichen Lücken der bisherigen Classic-Levelreise schließen.

Hier könnt ihr die komplette Folge ansehen

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Warum Blizzard die Beta vor dem Release beendet

Die begrenzte Beta sollte vor allem das Fundament von Forever prüfen: Klassen, Camping, die neue Serverinfrastruktur und das Zusammenspiel der zentralen Systeme. Stufe 30 war das Limit; vier der neun neuen Dungeons waren spielbar, die Raids dagegen nicht.

In der Zeit bis zur Veröffentlichung wertet Blizzard Rückmeldungen aus, arbeitet an Fehlern und bereitet die eigentliche Live-Umgebung vor. Die Beta läuft laut Team auf anderer Hardware. Für den Start müssen deshalb unter anderem Server, Konfigurationen und die unterschiedlichen Regelsets vorbereitet werden.

Für die Inhalte oberhalb von Stufe 30 setzt das Team auf interne Tests und schnelle Korrekturen nach Veröffentlichung. Gleichzeitig soll möglichst viel von der ersten Entdeckung erhalten bleiben – eine Abwägung, die Blizzard auch bei späteren Inhaltsveröffentlichungen berücksichtigen möchte.

10er- und 20er-Raids sollen langfristig bleiben

Eine der wichtigsten Aussagen für Gilden betrifft die Planung über die ersten Schlachtzüge hinaus. Blizzard möchte regelmäßig neue Inhalte für 10 und 20 Spieler veröffentlichen, statt die Gruppengrößen ständig zu verändern. Zwei bestehende 10er-Gruppen könnten sich so für einen 20er-Raid zusammenschließen.

SchlachtzugSpielerEinordnung aus dem Podcast
Barrow Deeps10Neuer Schlachtzug für eine kleinere feste Gruppe.
Hyjalgipfel20Neuer Schlachtzug für größere Gruppen oder zwei 10er-Teams.
Onyxias Hort40Das große gemeinsame Drachenabenteuer als Rückgriff auf das ursprüngliche Classic-Gefühl.

Die Tabelle beschreibt die vorgestellten Gruppengrößen, keine gleichzeitige Freischaltung am Veröffentlichungstag. Die Termine findet ihr in unserer Forever-Roadmap.

Für eure Gildenplanung: Die langfristige Zusage bezieht sich ausdrücklich auf Inhalte für 10 und 20 Spieler. Eine vergleichbare Zusage für regelmäßig neue 40er-Raids macht Blizzard in dieser Folge nicht.

So anspruchsvoll sollen die neuen Bosse werden

Das Encounter-Team beschreibt sein Ziel mit einem geselligen Abend unter Freunden: Gemeinsam vorbereiten, die Mechaniken verstehen und dann Erfolge feiern. Passende Ausrüstung aus Dungeons, Tränke und gegebenenfalls Fläschchen sollen helfen. Die Raids sollen zugänglich sein und trotzdem Absprachen und Entdeckungen ermöglichen.

Bei der Entwicklung geht das Team zunächst von der Identität des Gegners aus. Erst danach entstehen Mechaniken und Einsatzmöglichkeiten für eure Klassenfähigkeiten – beispielsweise zum Entfernen von Flüchen oder zur Kontrolle zusätzlicher Gegner. Nicht allein der Schaden soll entscheiden; auch ein guter Einsatz eurer Hilfsfähigkeiten kann zum entscheidenden Moment werden.

Ein paar Begegnungen werden bereits angedeutet:

  • Mehr Schaden mit Risiko: In Barrow Deeps soll ein Stärkungseffekt euren Schaden erhöhen, euch bei falschem Umgang aber gefährlich werden.
  • Ein Spinnenpaar: Ebenfalls in Barrow Deeps wartet eine Begegnung mit zwei Spinnen. Konkrete Abläufe verrät das Team noch nicht.
  • Wechselnde Ziele am Hyjalgipfel: Bei einer Begegnung wechseln sich Angriffe auf die Hülle einer besessenen Kreatur und den Geist darin ab.

Auch überarbeitete bekannte Raids werden angesprochen. Für den Geschmolzenen Kern bleiben genaue Änderungen jedoch offen. Aus den Andeutungen lässt sich keine fertige Mechanikliste ableiten.

Neue Dungeons sollen sich wie Classic anfühlen

Die neuen Instanzen sollen neben den ursprünglichen Dungeons bestehen können, als hätten sie schon damals dazugehört. Dafür spielte das Encounter-Team zu Beginn der Entwicklung intensiv die ursprünglichen Classic-Inhalte.

Im Mittelpunkt stehen überschaubare Mechaniken, Erkundung und mehrere Lösungswege. Eine verschlossene Tür muss beispielsweise nicht nur einen einzigen Zugang haben: Ein Schurke, ein Schlüssel oder eine Sprengladung können unterschiedliche Wege durch ein Abenteuer eröffnen. Das ist ein Beispiel für die Designrichtung, keine bestätigte Anleitung für eine bestimmte neue Tür.

Die Halle der Thanen steht für den Ansatz, neue Abenteuer in das vertraute Azeroth einzufügen. Originalbild: Blizzard.

Bestehende Dungeons sollen zunächst vor allem ergänzt werden. Neue Quests und Ziele können für Unterschiede sorgen, ohne vertraute Orte grundlegend zu ersetzen. Größere spätere Änderungen schließt Blizzard nicht aus.

Realmless: Eure Sprache zählt, Regionsgrenzen bleiben

Das neue System soll dafür sorgen, dass ihr vertrauten Gesichtern erneut begegnet und gleichzeitig neue Spieler kennenlernt. Blizzard möchte dabei nicht einfach ausschließlich eure bisherigen Kontakte um euch herum versammeln. Die genaue Funktionsweise der Algorithmen wird noch nicht offengelegt.

Für die deutschsprachige Community ist die Sprachauswahl wichtig: Ihr könnt eure bevorzugte Sprache in den Einstellungen ändern. Wer innerhalb Europas lieber mit englischsprachigen Spielern unterwegs ist, kann entsprechend Englisch auswählen. Die Zuordnung ist aber keine undurchlässige Grenze; Gruppen mit Freunden anderer Sprachen bleiben möglich.

EU und Nordamerika spielen zum Start nicht gemeinsam. Realmless hebt die regionalen Grenzen nicht auf. Blizzard lässt die Tür für die Zukunft offen, kündigt dafür aber weder eine Umsetzung noch einen Termin an.

Auch physische Server verschwinden natürlich nicht. Standort und Verbindung spielen weiterhin eine Rolle. Blizzard will das System anhand echter Spielerfahrungen weiterentwickeln; eine eigene Technikfolge ist ebenfalls in Aussicht gestellt.

Selbst Beta-Spieler haben noch nicht alles gesehen

Wer bis Stufe 30 gespielt hat, kennt deshalb noch längst nicht sämtliche Inhalte dieses Abschnitts. Das Team bestätigt, dass bestimmte Geheimnisse und Entdeckungen für die Beta bewusst deaktiviert wurden. Auch Gegenstandsdaten und ausgewählte Instanzbereiche werden technisch zurückgehalten.

Ein anschauliches Beispiel ist eine tragbare Fackel aus dem Dämmerwald. Die zugehörige Quelle war anfangs abgeschaltet, bevor Blizzard sie doch zum Testen freigab. Dabei aufgetretene Leistungsprobleme wurden laut Team behoben. Solche kleinen Entdeckungen sollen auch nach dem Start wieder Neugier wecken.

Für Goldjäger und Handwerker bedeutet das vor allem: Behandelt bekannte Beta-Listen nicht als vollständiges Verzeichnis aller Rezepte und Gegenstände. Das ist unsere Einordnung für eure Vorbereitung – der Podcast nennt weder eine vollständige Rezeptliste noch konkrete Goldtipps.

Datamining ist keine Inhaltsankündigung

Blizzard warnt außerdem davor, jeden gefundenen Datensatz automatisch Forever zuzuordnen. Verschiedene WoW-Versionen teilen sich Code und Assets. Ein Eintrag in den Spieldaten muss deshalb nicht für diese Version gedacht sein.

Umgekehrt arbeitet das Team bewusst daran, bestimmte Inhalte bis zur Entdeckung zu verbergen. Ein Datamining-Fund ist damit weder eine sichere Veröffentlichungsgarantie noch bildet das bisher Gefundene den gesamten Umfang des Spiels ab.

Vertraute Orte, neue Abenteuer: Die Ruinen von Lordaeron gehören zu den neuen Forever-Dungeons. Originalbild: Blizzard.

Controller, Atmosphäre und Kommunikation

Die Entwickler berichten auch über die Unterstützung für Controller. Aus anfänglicher Skepsis wurde bei einigen Teammitgliedern die bevorzugte Spielweise – einschließlich interner Dungeon- und Raidtests. Bei der Entwicklung halfen auch andere Blizzard-Teams, darunter das Diablo-Team.

Bei der Grafik bleibt die klassische Welt die Grundlage. Neue Beleuchtung, Wasser, Nebel und Geräusche sollen die Atmosphäre verstärken. Als Beispiel nennt das Team Regen, der sich in einem Gebäude anders anhört und auf dessen Dach hörbar wird.

Für die Kommunikation stehen neben dem Chat auch das Ping-System sowie Funktionen zur Sprach- und Textumwandlung zur Verfügung. Voicechat bleibt hilfreich, besonders beim gemeinsamen Entdecken neuer Kämpfe. Eine pauschale Garantie, dass jede Begegnung ganz ohne Absprachen funktioniert, gibt Blizzard nicht.

Was noch offen bleibt

Zum Abschluss deutet Blizzard bereits vorhandene Anwesen und versteckte Instanzportale als mögliche Anknüpfungspunkte für spätere Inhalte an. Konkrete Dungeons, Termine oder ein Housing-System werden damit nicht angekündigt.

Auch die Bitte, Questgegenstände grundsätzlich für alle Gruppenmitglieder gleichzeitig verfügbar zu machen, führt zu keiner entsprechenden Zusage. Blizzard verweist auf bereits vorhandene Anpassungen bei der Verteilung und mögliche spätere Verbesserungen.

Unsere Einordnung: Für feste Gruppen ist die verlässliche Planung mit 10 und 20 Spielern die stärkste Aussage dieser Folge. Für alle anderen bleibt das Versprechen einer Welt, in der noch etwas zu entdecken ist – auch dann, wenn ihr Classic seit Jahren kennt.

Bereitet euch auf Forever vor

Wie startet ihr in Forever? Plant ihr bereits eine feste 10er- oder 20er-Gruppe, oder wollt ihr zuerst ganz entspannt die Welt erkunden? Schreibt es uns in die Kommentare!

Quelle: Blizzard – End of Beta Special, Episode 5: The WoW Forever Podcast. Zusammenfassung auf Grundlage des automatisch erzeugten englischen Transkripts; sinngemäß auf Deutsch wiedergegeben. Bilder: Blizzard Entertainment, eingebunden aus der GoldGoblin-Mediathek. Stand: 22. Oktober 2026.

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