Eine große Änderung erwartet Spieler mit World of Warcraft: Forever: Blizzard verabschiedet sich vom klassischen Realm-System. Beim Erstellen eines Charakters wählt ihr künftig keinen Server mehr aus, sondern entscheidet euch direkt für einen Gameplay Style.
Diese Spielstile gibt es in WoW Forever
Zum Release stehen drei Varianten zur Verfügung, Hardcore folgt später:
- Normal: Klassisches PvE-Erlebnis mit optionalem PvP.
- PvP: Offene Kämpfe gegen Spieler der gegnerischen Fraktion.
- Roleplay: Eigenes Ruleset mit strengeren Regeln für Namen und Rollenspiel.
- Hardcore: Folgt nach dem Launch und bietet permanenten Charaktertod.
Dabei bedeutet „realmless“ nicht, dass sämtliche Spieler auf einem einzigen riesigen Server landen. Die Charaktere werden weiterhin nach ihrem gewählten Ruleset voneinander getrennt.

Zusammenspielen nur innerhalb des eigenen Rulesets
Spieler können nur mit Charakteren desselben Gameplay Styles Gruppen bilden. Auch Horde und Allianz bleiben beim Gruppenspiel voneinander getrennt.
Hardcore erhält zusätzlich ein komplett geschlossenes Ökosystem.

Sammlungen werden teilweise geteilt
Zwischen Normal, PvP und Roleplay werden Collections und Legacy Points geteilt. Hardcore ist davon zunächst ausgeschlossen.
Stirbt ein Hardcore-Charakter, kann dieser anschließend in ein anderes Ruleset transferiert und dort wiederbelebt werden. Dabei können auch seine erspielten Fortschritte übertragen werden.
Keine Sorge mehr um tote Server?
Für WoW Forever könnte das neue System einen großen Vorteil haben: Spieler müssen sich nicht mehr bereits vor dem Start Gedanken darüber machen, welcher Server langfristig aktiv bleiben wird.
Blizzard verteilt die Spieler stattdessen innerhalb der gewählten Spielweise und möchte trotzdem dafür sorgen, dass euch regelmäßig bekannte Charaktere begegnen.
Damit verabschiedet sich WoW Forever von einem der ältesten Konzepte von World of Warcraft – den klassischen Server-Realms.
