Folge 3 Klassen
Letztes Update: Heute, 13:55 Uhr

WoW Forever: Neue Fähigkeiten für Druiden, Hexenmeister und Priester

Blizzard zeigt im dritten und letzten Klassen-Video zu WoW: Forever, wie sich Druiden, Hexenmeister und Priester verändern. Euch erwarten Verbesserungen für sämtliche Talentbäume – von stärkeren Tierformen über neue Dämonenkombinationen bis zu zusätzlichen Heil- und Schattenzaubern.

Druiden: Stärkere Tierformen und mehr Möglichkeiten für Zauberwirker

Waffen, Verzauberungen und Verbrauchsgegenstände werden für Druiden in Tierform deutlich wichtiger. Eure ausgerüstete Waffe verbessert den Nahkampfschaden in Bärengestalt. Auch ausgelöste Effekte wie „Kreuzfahrer“ und das „Totem des Windzorns“ funktionieren in Tierform. Tränke könnt ihr verwenden, ohne die Gestalt zu verlassen.

  • Bär: „Aufschlitzen“ bringt stapelbare Blutungen, mit denen ihr zusätzlichen Schaden und Bedrohung aufbauen könnt. Wuttränke und Tränke der freien Aktion lassen sich direkt in Bärengestalt einsetzen.
  • Katze: „Schreddern“, „Krallenhieb“ und „Klaue“ verursachen mehr Schaden. „Berserk“ erhöht in Katzengestalt die kritische Trefferchance von Fähigkeiten, die Combopunkte erzeugen, um 100 %. „Wilde Attacke“ funktioniert auch als Katze, „Schnelligkeit der Wildnis“ zusätzlich in Innenräumen.
  • Wiederherstellung: Geringere Manakosten für „Zorn“ erleichtern es euch, zwischen Heilungen Schaden zu verursachen. „Wildwuchs“ ergänzt die Gruppenheilung um einen Heilung-über-Zeit-Effekt und kann auch auf Mitglieder anderer Gruppen derselben Fraktion gewirkt werden.
  • Gleichgewicht: „Zorn“ baut Finsternis-Stapel auf, die die Zauberzeit eurer nächsten zwei „Sternenfeuer“-Zauber verkürzen. „Nature’s Splendor“ ist ab Stufe 20 verfügbar und verlängert „Verjüngung“, „Nachwachsen“ und „Insektenschwarm“. „Griff der Natur“ und „Wucherwurzeln“ funktionieren in Innenräumen; mit „Overgrowth“ könnt ihr bis zu drei Gegner gleichzeitig verwurzeln.

Damit profitiert ihr als Tank stärker von eurer Ausrüstung, bleibt als Katze beweglicher und bekommt als Heiler oder Gleichgewichtsdruide mehr Spielraum beim Manaverbrauch.

Hexenmeister: Neue Spielweisen für Gebrechen, Zerstörung und Dämonologie

Bei Hexenmeistern bekommen alle drei Talentbäume neue Schwerpunkte:

  • Gebrechen: Verbesserte Entzugszauber rücken stärker ins Zentrum. Das neue 31-Punkte-Talent „Wrack“ ist ein kanalisierter Entzug, der Schaden verursacht und den Schaden erhöht, den das Ziel durch eure anderen Schattenzauber erleidet. Ihr baut Druck mit Schaden-über-Zeit-Effekten auf und nutzt sichere Momente zum Kanalisieren.
  • Zerstörung: Der überarbeitete Talentbaum verbindet Feuer- und Schattenzauber stärker miteinander. „Verbrennen“ kommt als Talent am Ende des Baums hinzu und verursacht zusätzlichen Schaden, wenn das Ziel bereits von „Feuerbrand“ betroffen ist.
  • Dämonologie: „Demonic Pact“ ermöglicht es euch, einen Dämon zu opfern und sofort einen anderen zu beschwören. Der Opferbonus bleibt dabei erhalten. So könnt ihr ihn mit einem aktiven Begleiter und „Seelenverbindung“ kombinieren.

Dämonologie erhält außerdem „Decimation“: Treffen „Schattenblitz“ oder „Sengender Schmerz“ einen Gegner unter einer bestimmten Gesundheitsschwelle, entfallen die Seelensplitterkosten von „Seelenfeuer“ und seine Zauberzeit wird deutlich verkürzt. Die genaue Schwelle nennt das Video nicht.

Für euch eröffnet das neue Kombinationen aus Opferbonus und Begleiter sowie eine zusätzliche Möglichkeit, angeschlagene Gegner schnell zu besiegen.

Priester: Neue Heilzauber und Verschlingende Seuche für alle

Disziplin wird stärker auf Schadensvermeidung durch Schilde ausgerichtet. „Sühne“ ist im mittleren Bereich des Talentbaums verfügbar und kann Verbündete heilen oder Gegnern Schaden zufügen.

Heiligpriester erhalten „Gebet der Besserung“: Der Zauber heilt einen Verbündeten beim nächsten erlittenen Schaden und springt anschließend weiter. Dabei bevorzugt er Mitglieder der Gruppe des betroffenen Spielers. Ihr könnt ihn also auch auf jemanden in einer anderen Gruppe wirken.

Für Schattenpriester stehen Schaden und Manaversorgung im Mittelpunkt:

  • Verschlingende Seuche: Wird zur Grundfähigkeit für alle Priester, unabhängig von Volk und Fraktion. Der Zauber verursacht regelmäßigen Schaden und heilt euch durch den verursachten Schaden.
  • Vampirumarmung: Kann „Willensentzug“ auslösen und damit eure Manaregeneration unterstützen.
  • Devouring Contagion: Halbiert die Manakosten von „Verschlingende Seuche“ und ermöglicht ihre Ausbreitung auf nahe Gegner.
  • Meditation: Bleibt über eine Kombination mit Disziplin-Talenten eine zusätzliche Möglichkeit zur Manaregeneration während des Zauberns.

Damit bekommen Schattenpriester mehr Möglichkeiten gegen Gegnergruppen und zusätzliche Unterstützung, um in längeren Kämpfen weiter Schaden zu verursachen.

Das dritte Klassen-Video ansehen

Die Änderungen an Jägern, Magiern und Paladinen findet ihr in unserer Zusammenfassung von Teil 2.

Hinweis: Fähigkeiten und Zahlen können sich während der Entwicklung noch ändern. Neue Talente ohne verlässlich bestätigten deutschen Namen sind hier mit ihrer englischen Bezeichnung aufgeführt.

Welche Änderung gefällt euch am besten – und welche der drei Klassen wollt ihr in Forever spielen?

Quelle: Blizzards offizielles Klassen-Video: Druide, Hexenmeister und Priester.

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